Facebook und das Thema Crypto

Ein Artikel in der FAZ – und es ist nur einer von vielen – beschäftigt sich mit Facebook und dem Ansinnen des LIBRA, der neuen kryptischen Währung, die Marc und seine Kumpel einführen werden.

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Naja – die alten Kamellen von wegen Geldwäsche und Terrorismus und so. Und die Bundesbanken als Garanten in den man Vertrauen hat zu bezeichnen ist ja wohl auch weit her geholt. Fakt ist, man hat kein Konzept zum Thema Cryptocurrency. Aber der Reihe nach.

  1. Banken haben kein Konzept. – Schon als wir uns mit dem Koina (siehe Video unten) beschäftigt haben, ist uns erklärt worden, dass Banken sich nicht gegen das Thema stellen können und werden. Aber es werden nur die Banken überleben, die sich darauf einstellen und Geschäftsmodelle rund um Bitcoin & Co. anbieten werden. Da sie das aber nicht tun, werden sie Probleme bekommen.
  2. Bargeldverbot und die Politik. – Selbst Schuld, sage ich da nur. Wer den Leuten an die letzen Barrieren ihrer Freiheit will, muss sich nicht wundern, wenn diese sich dann nach Alternativen umsehen. Und Kryptische Währungen werden diese sein. Denn wenn es schon um das Thema BARGELDLOSER ZAHLUNGSVERKEHR geht, dann nicht zu den aufoktroyierten Bedingungen der Banken. Denn diese Regeln sollen nicht dem Kunden sondern den Staaten und Banken helfen. Auf Kosten der Kunden. Wer will das schon.
  3. Geldwäsche, Kriminalität und Terrorismus. – Da mussten die Redakteure bestimmt selbst lachen. Immer, wenn es darum geht all das schlecht zu reden, was den Banken nicht gefällt, geht es um dieses Schlagworte. Aber diesen Unsinn glaubt keiner. Mal im Ernst. Denkt irgendjemand wirklich, dass die Kriminalität einzugrenzen geht, wenn es kein Bargeld und keine kryptischen Währungen mehr gibt ? Nein. Dann wird man andere Wege finden. Das sind einfach nur Totschlagargumente.
  4. Der LIBRA von Facebook. – Er soll ein STABLECOIN sein. Und für alle die, die jetzt denken man kann damit Reich werden sei gesagt, ein Stablecoin ist ein Coin, der an eine bestimmte Masse an Gegenwert gebunden ist und damit kein Spekulationsobjekt. Er bleibt (in diesem Fall) immer dem Dollar gleichwertig. Also so eine Sache wie derzeit mit dem Bitcoin kann da nicht passieren.
  5. Cryptocurrency wird sich durchsetzen. Ob MIR persönlich das nun gefällt oder nicht ist unwichtig. Ich bin ein Verfechter des Bargeldes und möchte, dass es nicht nur erhalten bleibt, sondern zu neuer Stärke wächst. Aber als Liebhaber von Technik, Fortschritt und Kreditkarten wünsche ich mir nicht nur auch den Erfolg der Kryptischen Währungen, sondern hoffe, dass uns die Wahl erhalten bleibt, was wir verwenden wollen. Nur das ist dann die wirkliche (so hoch gepriesene) Freiheit. Die Freiheit eine Wahl zu haben.

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